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Success stories

 

Liebäugeln mit dem Strukturrohr

Mit dem Kauf der Lasertube LT8 strebt das italienische Unternehmen Gatti & Frigerio Srl eine Diversifikation seiner Absatzmärkte an


Die Firma Gatti & Frigerio Srl wurde 1963 von Herrn Gatti und Herrn Frigerio gegründet. Letzterer empfängt uns im Werk Alserio in der Provinz Como. Das Unternehmen, das heute etwa 60 Mitarbeiter beschäftigt, ist vorwiegend aber nicht ausschließlich im Bereich der Werkzeuge für wissenschaftliche Labors tätig und stellt Halbfertigteile für Rechnung Dritter her. Dies ist eine der wenigen Branchen, die nicht unter den wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu leiden scheint, die momentan eine Vielzahl an Wirtschaftszweigen bedrohen. Die vielen Jahre der Unternehmenstätigkeit wurden von einer Reihe an Veränderungen geprägt, und Herr Frigerio erzählt uns von der Einführung der Laserbearbeitung als wesentlichen Wachstumsschritt. Mit dieser Bearbeitung begann die Firma vor etwa zehn Jahren, als sie entsprechende Blechschneidesysteme erwarb. Zur gleichen Zeit vergrößerte sie sich stark, indem sie zwei Produktionshallen hinzukaufte. Der nächste Schritt, der sich vor etwa fünf Jahren vollzog, war die Einführung des ersten Rohrlasers, eines ADIGE LT702. Anfangs schien dies ein riskanter Schachzug zu sein. Herr Frigerio erklärt uns, er habe fest an die Chancen geglaubt, die die Anwendung des Lasers beim Rohrschneiden bot. In der ersten Zeit sei es jedoch ein Kampf gewesen, seine Kunden von den zahlreichen Vorzügen und Möglichkeiten zu überzeugen, die diese neue Technologie bot. Die darauf folgenden Entwicklungen gaben ihm jedoch Recht, und so erwarb er zwei Jahre später einen zweiten Rohrlaser des Modells LT712. Vor kurzem wurde der Maschinenpark dann durch das System LT8 vervollständigt, das fortschrittlichste System für die Rohrbearbeitung, das im Moment auf dem Markt erhältlich ist.

 

Vom Rohrbündel zum fertigen Produkt


Werkstücke für den Bereich Laboreinrichtung

Vor der Einführung des Lasers wurde ein Rohr mit Sägemaschinen von ADIGE geschnitten und musste dann eine Reihe an Bearbeitungen durchlaufen: Schneiden, Entgraten, Bohren etc. Der Produktionsprozess beeinhaltete so natürlich zahlreiche Unterbrechungen, da das Material von einer Arbeitsstation zur nächsten befördert werden musste. Das Laserschneiden hat viele dieser Phasen durch einen einzigen Prozess ersetzt, in dem aus einem Bündel an unbearbeiteten Rohren ein schweißfertiges Endprodukt wird. Sehr wichtig ist auch die so genannte kombinierte Schneide- und Biegebearbeitung, bei der Nuten am Rohr erzeugt werden, so dass ein Einzelteil dann so gebogen werden kann, dass Eck- und Kurvenstücke aus nur einem Teil gefertigt werden. Die darauf folgende Schweißphase wird stark erleichtert - ganz zu schweigen von den logistischen Vereinfachungen, da nur ein einziges Werkstück bearbeitet werden muss. All dies bedeutet schnellere Fertigung und niedrigere Kosten. Das Unternehmen arbeitet nach Kundenentwurf, aber auch wer bereits klare Vorstellung hat und ein nach Entwurf gefertigtes Werkstück möchte, lässt sich dennoch gern von demjenigen beraten, der die Bearbeitung durchführt, denn der kennt die Technologie genau und kann innovative und vorteilhafte Lösungen vorschlagen und wird so zu einem echten Partner des Kunden.

 

Größere Durchmesser, aber was für Leistungen!


Mit dem System ADIGE LT8 bietet die Firma eine größere Bandbreite an Bearbeitungen für Rechnung Dritter an. Die Vergrößerung der Durchmesser - auf der LT8 können diese bis zu 220 mm betragen - ermöglicht eine noch stärkere Diversifikation der Absatzmärkte. So können auch solche Branchen bedient werden, die Werkstücke größeren Durchmessers benötigen, wie zum Beispiel Strukturbau, Maschinenbau und Möbelindustrie. Es können Nischen erobert werden, in denen die Nachfrage steigt und noch kein flächendeckendes Angebot besteht. Herr Frigerio hat beobachtet, dass die Zunahme des Durchmessers der bearbeiteten Rohre eine Steigerung der Produktionskapazität nicht behindert hat. Im Gegenteil, diese wuchs im Vergleich zu den bewährten Leistungen der Vorgängermaschinen. Und ein weiterer großer Vorteil ist nicht zuletzt die Möglichkeit von Bearbeitungen mit schräg zur Oberfläche angebrachtem Werkzeugkopf. Diese werden immer wichtiger, je mehr die Durchmesser und Dicken zunehmen. Abschließend unterstreicht Frigerio seine Zufriedenheit mit dem Verhältnis zu BLM, das auf einer echten und kontinuierlichen Zusammenarbeit aufgebaut ist. Hierbei geht es nicht nur um den technischen Kundendienst, sondern auch darum, den Kunden mit Know-how und mit Blick auf seine Bedürfnisse zu beraten.

 
 
 
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