Kontakte | Login | IT EN DE PT PL ES PL
 

Success stories

 

Wir liefern das, was benötigt wird

Die Firma Nitator Schweden hat die Fertigung von LKW-Chassis revolutioniert


Wir befinden uns in Südschweden bei der Firma NITATOR, aus dem Lateinischen "innovative Entwicklung", und dieser Name ist identisch mit dem Werdegang der Firma.

Ian-Eric PETERSSON, Inhaber und Geschäftsführer, stellt die durch seinen Vater 1983 mit 7 Mitarbeitern gegründete Firma als Dienstleister zur Fertigung schwerer Automobilteile vor. Früher war die Firma in der Fertigung von Haushaltsgeräten tätig. Heute beschäftigt die Unternehmensgruppe ca. 150 Mitarbeiter in Schweden, weitere 90 in Litauen und ist in China mit einem Partner tätig.

 

Beraterfunktion


Installation beim Lieferanten im Bereich Schwerverkehr

NITATOR stellt LKW-Chassis her und seine Hauptkunden sind VOLVO und SCANIA. Auch wenn diese Unterbauten massiv sind, erfordert die Fertigung das entsprechende Feingefühl und das notwendige Know-how. Herr PETERSSON zeigt uns eine Miniatur des 1. Prototyps und bestätigt, dass die Kunden bei der Entwicklung als Berater angesehen und tätig werden.

"Unsere Kunden sind Giganten, die wir dank effizienter Leistungen wie der Lieferung von qualitativ hochwertigen Teilen bzw. der globalen Auftragsabwicklung ab der Mitentwicklung der Rahmen bedienen können."

Unsere Philosophie beruht in der Optimierung unserer Produkte, indem wir stark in die Fertigungstechnologien investieren. Im Bereich des Schweißens werden inzwischen 25 Roboter eingesetzt. Ende der 80er haben wir es für wichtig gehalten, eine Lackieranlage zu erwerben. Diese Investition entsprach unserem Umsatz des Vorjahres.

 

Vom Halbzeug bis zum Fertigprodukt


Die ersten Laserschneidanlagen wurden Anfang der 90er Jahre eingeführt. "Wir haben die Entwicklung schon ab 1980 beobachtet, aber damals gab uns diese Technologie nicht genug Sicherheiten und auch die Effektivität war noch ausreichend zuverlässig. Die 1. Anlage war eine reine Blechschneidanlage, Jahre später folgte eine von BLM GROUP gefertigte LT-COMBO und diese weiteren Investitionen haben uns einen wichtigen Schritt weiter gebracht."

Die Automatisierung des Schneidprozess hat dazu beigetragen, manuelle Fehler zu vermeiden und die darauf folgenden Arbeitschritte wie das vollautomatische Roboterschweißen zu vereinfachen. Gleichzeitig konnte die Produktivität verbessert werden, indem die Fertigung innerhalb einer Linie vom Halbzeug bis zum Endprodukt erfolgt.

Auch der Materialfluss innerhalb des Werkes hat sich nach der Einführung der Laser positiv entwickelt. Herr PETERSSON bekräftigt, "früher waren wir von Zulieferern abhängig und die verlangten Mindestmengen waren schwer zu verschmerzen. Heute dagegen produzieren wir nur das, was und wenn der Kunde es benötigt."

 


Lkw-Rahmenteile

Schon ab 1983 wurden Rohre in den Rahmen eingesetzt, diese wurden jedoch auswärts gefertigt und nur im Werk montiert. Als die ersten Rohrlaser vorgestellt wurden, waren wir von den Vorteilen überzeugt, aber unsere Stückzahlen haben die entsprechende Investition nicht gerechtfertigt. In den letzten Jahren sind die Stückzahlen gestiegen und dies hat automatisch zum Erwerb eine Rohrlaserschneidanlage geführt. Die Vorteile liegen nicht nur in einer erhöhter Leistung und wiederholbaren Werkstücken, sondern auch in der Möglichkeit neue, zuvor undenkbare Geometrien zu erzeugen. Und somit ist die Möglichkeit der Entwicklung von Alternativlösungen und Prototypen sowie der Fertigung von Testteilen gegeben, ohne dass zu hohe Kosten für Werkzeuge und Vorrichtungen anfallen.

Für Firmen wie NITATOR ist es wichtig, nicht nur als reiner Zulieferer betrachtet zu werden.

"Heute sind wir in der Lage, den Kunden zu beraten und neue Lösungen vorzuschlagen. Dies ist jedoch kein einfacher Weg, da Konstrukteure nur schwer zu überzeugen sind, ihre Projekte zu ändern bzw. unseren Vorschlägen anzupassen. Wenn es aber gelingt, profitiert als erstes unser Kunde.

Der Markt ist schwer umkämpft, besonders durch die Firmen aus dem Osten, welche sich mit sehr niedrigeren Preisen profilieren wollen. Aber wenn die Stückzahlen steigen, wird der Preisunterschied dank unserer Leistung schnell kompensiert und der Kunde spürt dann den Unterschied in der gelieferten Qualität."

 

Service und Geisterschichten


Herr PETERSSON bestätigt weiter: "Wir sind stets auf der Suche nach zuverlässigen, präzisen und leistungsfähigen Maschinen und Anlagen. Und wir berechnen logischerweise auch deren Wirtschaftlichkeit.

Als wir entschieden haben, die Rohrbearbeitung zurück zu holen, haben wir eine Mehrzahl von Messen besucht und dann entschieden, dass für unser Unternehmen nur BLM in Frage kommen konnte. Aber sehr entscheidend war der lokale und effiziente Service und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen durch die schwedische Vertretung von BLM, die Firma EDSTRÖMM, mit der wir seit längerer Zeit zusammen arbeiten und positive Erfahrungen gesammelt haben.

NITATOR hat eine Kombi-Rohr- und Blechlaserschneidanlage Modell LT COMBO komplett mit einem

Hochregallager RAGNO SPEED erworben, und diese wird auch in Geisterschichten betrieben.

Herr PETERSSON muss zugeben, dass er zuerst gegen Anlagen war, von denen behauptet wurde, dass sie alles können. Die Entscheidung wurde jedoch getroffen, da diese Anlage auch mannlos betrieben werden kann und die Umstellung von Blech auf Rohr praktisch keinen Zeitverlust verursacht. Dabei werden die Rohre so präzise wie erforderlich bearbeitet.

Wir denken, dass wir in naher Zukunft weiter expandieren werden und dann die Zeit ist, um einen effektiveren Rohrlaser einzusetzen, mit dem Ziel, den Materialfluss nochmals zu verbessern.

Wir wurden von BLM und dessen Know-how im Bereich der Bearbeitung von Rohren überzeugt und dies wurde anlässlich des Besuches der BLM-Werke bestätigt. Lächelnd fügt Herr PETERSSON dazu, "dass sicher die Abwertung des Euro dazu beigetragen hat, unsere Entscheidung leichter zu fällen."

 
 
 
Google