Kontakte | Login | IT EN DE PT PL ES PL
 

Success stories

 

Wachstum kleiner unternehmen

Das italienische Unternehmen AL.PI Srl bearbeitet 80% der in der Produktion verwendeten Inox-Rohre auf drei Lasertube-Systemen


Laseranwendungen in den Bereichen Solaranlagen, Einrichtungen und Landwirtschaftsausrüstungen

Die in Rosà in der Provinz Vicenza ansässige Firma AL.PI Srl ist seit 1985 im Bereich der Feinmechanik und der Bearbeitung von Inox-, Eisen- und Aluminiumrohren tätig. Das Familienunternehmen mit 15 Mitarbeitern wird direkt von den Firmeninhabern geführt: von der Geschäftsführerin Luciana Meneghetti, ihren Töchtern Daniela und Sara Alberton, die jeweils für Verwaltung und Personal zuständig sind, Davide Moresco und Lago Simone, Verantwortlichen für Produktion und Technik. Die Tätigkeit des Unternehmens gliedert sich in zwei Produktionslinien. Zum einen die herkömmliche, die den ursprünglichen Tätigkeitsbereich der Firma darstellt, nämlich die Bearbeiung von hydraulischen Rohrbauteilen für industrielle Waschanlagen für Restaurantketten, Bars und öffentliche Einrichtungen. Und zum anderen die in den letzten Jahren entwickelte Zuliefertätigkeit als Servicezentrum für Hersteller von Einrichtungsgegenständen, Halterungen für Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen, Automobilbauteilen und Landwirtschaftsmaschinen.

 

Für den Rohrlaser entwerfen


Stahlteil für Waschmaschinen

Durch die Bearbeitung von Inox-Bauteilen für Waschanlagen - aus Materialien, die alles andere als einfach zu schneiden, bohren, ausschleifen und schweißen sind wie AISI 304 und 316 - erwarb das Unternehmen einen großen Reichtum an Know-how. Dieser diente als Sprungbrett für die Einführung von Rohrlaserbearbeitungen und die Entwicklung des Servicezentrums. 80% der verwendeten Rohre wird mit dem Laser auf drei ADIGE-Systemen nach Entwurfsspezifikationen bearbeitet. Zur Produktionskapazität gehören auch Stahlbauarbeiten wie Umformungen und Materialabtragungen sowie TIG- und MIG-Schweißen mit entsprechenden Dichtigkeitsprüfungen. "Auch in unseren typischen Betätigungsbereichen", erklärt Davide Moresco, "ersetzt der Einsatz des Inox-Rohrs auf Grund seiner offensichtlichen Vorzüge mehr und mehr das Blech. Die geringere Dicke und die höhere Strukturdichtigkeit der Rohre bringen uns Kostenersparnisse bei den Rohstoffen. Der Einsatz von offenen Profilen (C- oder L-förmiger Flachdraht) ermöglicht es uns, Bleche auch dort zu ersetzen, wo keine kastenförmigen Strukturen erforderlich sind." "Seit im Jahr 2001 die erste Lasertube-Anlage LT652 eingeführt wurde, hat die Technologie große Fortschritte gemacht", so Davide Moresco weiter. "Die Kunden erkennen das Potential von Rohren immer besser und entwerfen mittlerweile ihre Bauteile gezielt für den Einsatz des Laserschneidens."

 

Zielsetzung: „schlüsselfertig“


Diese Entwicklung war jedoch nicht einfach und erforderte viel Erfindungsgeist und Eigeninitiative. "So wie 2002, als AL.PI sich zum ersten Mal auf der Messe präsentierte", berichtet Daniela Alberton, "und 'ad hoc' Muster und Ausstellungsstücke erfand. Noch heute gehen wir auf Messen, um Kunden zum Einsatz des Rohrlasers zu bekehren, und noch immer ist dies ein System, das uns bekannt macht." Um sich das Ausmaß des Erfindungsreichtums bewusst zu machen, genügt es, sich die Reihe der vollständig aus Inox-Rohrbauteilen gefertigten Bänke anzusehen, die den Eingang der Büros schmücken. "Mit dem Servicezentrum stellen wir unseren unterschiedlichsten Kunden all unsere Fähigkeiten nicht nur bei den Schneidetechnologien, sondern auch bei der Entwicklung kompletter montagefertiger Bauteile zur Verfügung", fährt Davide Moresco fort. "Das ist unsere Stärke: die Zielsetzung 'schlüsselfertig' zu liefern. Wir betreuen alle Fertigungsschritte von der Entwurfsphase an." Dies sind keine unüberlegten Worte, auch wenn sie mit der Selbstsicherheit der Jugend gesprochen sind. Ein Unternehmen, das die Bearbeitung von Inox-Stahl beherrscht und drei Rohrlaser dreier aufeinanderfolgender Generationen besitzt (LT652, LT712D und LT722D), kann mit gutem Grund von sich behaupten, dass es sein Handwerk beherrscht. Diese Meisterhaftigkeit wird noch zusätzlich unterstützt durch das neue Potential der Programmierungssoftware ArTube, der neuesten Entwicklung von Adige für die Lasertube-Systeme.

 

Akkurates Handwerk und Spitzentechnologie


Rohrkonstruktion für Photovoltaikanlagen

Die neue Werkstatt, in die AL.PI Srl kürzlich umgezogen ist, wirkt eher wie ein Labor als wie eine Mechanikwerkstatt. Auch die Bauteile, die in kleinen und mittleren Losgrößen produziert werden, sind Ausdruck des akkuraten Handwerks gepaart mit der Spitzentechnologie der Bearbeitungsprozesse. Ein Blick auf die vielseitigen Muster zeigt, wie leicht es dem Unternehmen fällt, die verschiedensten Technologien einzusetzen, diese in wenige Quadratzentimeter zu integrieren und beispielsweise das "Biegeschneiden" an einem Rundrohr einzusetzen und so ausgehend von nur einem Bauteil enge Biegungen zu erzielen. Oder Tankbehälter unter Einsatz von Rohren mit Durchmesser von 150 mm herzustellen, die nach der Bearbeitung auf ihre hermetische Dichtigkeit getestet werden. Das Unternehmen hat die Zertifizierung ISO 9001 beantragt, arbeitet allerdings schon seit langem nach diesen Standards. Dies wird vom Markt anerkannt, der aus AL.PI Srl mit jedem Tag mehr ein kleines Erfolgsunternehmen macht.

 
 
 
Google