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Success stories

 

Vierundzwanzig Biegesequenzen

Die Firma Mecart Srl kann sich auf umfangreiche Erfahrungen und einen enormen Maschinenpark stützen und so jede Produktionsherausvorderung annehmen


Die Firma Mecart Srl ist spezialisiert auf das Bearbeiten und Biegen von Rohrprofilen aus Metall, insbesondere für Gasbrenner und Gasleitungen. Sie wurde 1977 als Produktionseinheit eines großen italienischen Küchenherstellers gegründet und weitete erst in den letzten Jahren ihren Tätigkeitsbereich aus. Heute ist die Firma ein reiner Zulieferer für Branchen wie den Automobilbau und die Klimatechnik.

 

100 Werkstücke mit Flexibilität


"Unsere Struktur hat sich über die Jahre an die Bedürfnisse des Marktes angepasst", erklärt Davide Cervi, der gemeinsam mit seinem Vater Alberto, dem Gründer der Firma, und seinem Bruder Andrea das Unternehmen leitet. "Zu unseren Kunden zählen wir die wichtigsten Hersteller von Küchen, Öfen und Gaskochfeldern, aber auch renommierte Namen im Automobilbau. Als die Küchenhersteller begannen, ihre Produktion in Länder mit niedrigen Arbeitskosten zu verlagern, suchten wir neue Märkte. Auch wenn wir weiterhin viel im Bereich der Rohrleitungen für Küchen tätig waren, sowohl in Italien als auch in Ländern wie Russland und dem Nahen Osten, so war es in den letzten Jahren doch unser Ziel, unsere Präsenz in der Automobilindustrie zu verstärken, sowie in allen weiteren Bereichen, in denen Flüssigkeitsleitungen eingesetzt werden, so zum Beispiel in der Klima-, Kühl- und Hydrauliktechnik. So wie wir ausgestattet sind, bearbeiten wir am liebsten Lose mit Stückzahlen über 100, aber dank unseres großen Maschinenparks und seines hohen technologischen Niveaus können wir flexibel alle Losgrößen bearbeiten, die der Markt heutzutage benötigt. Es ist uns problemlos möglich, auf alle Kundenanfragen einzugehen, ob sie nun kleine Serien benötigen oder industrielle Lose mit hohen Stückzahlen an Rohrleitungen mittlerer bis kleiner Durchmesser, aus Eisen oder Aluminium."

 

Über 40 Maschinen


Rohrbiegung für den Gasofenbereich

Der Maschinenpark von Mecart ist eindrucksvoll und umfasst über 40 Maschinen. Der Rohrbieger ist der Star des Werks, doch an seiner Seite steht ein umfangreiches "Heer" an Endenbearbeitungsmaschinen und Rohrverjüngern, die die Realisierung spezieller Produkte ermöglichen. Ob Hydraulik- oder Hybridmaschine, Stand-alone oder integriert in eine der fünf robotisierten Bearbeitungsinseln - der Rohrbieger ist in jedem Fall die tragende Säule der Tätigkeit von Mecart, wenn auch heutzutage eine Spezialisierung auf diese Bearbeitungsart oft für selbstverständlich gehalten wird. "Wir sind so ausgestattet, dass wir als kompetenter Partner auch Zusatzbearbeitungen zum Rohrbiegen durchführen können", betont Andrea Cervi. "Wenn man Rohre für Rechnung Dritter bearbeitet, ist es entscheidend, dem Kunden ein fertiges Werkstück liefern zu können. Man muss daher für alle Anforderungen gewappnet sein. Aus diesem Grund kaufen wir in der Regel jedes Jahr eine neue Maschine, entweder als Ersatz für eine alte, oder um gezielt auf eine spezifische Produktionsanforderung zu reagieren." "Die Rolle des Zulieferers entwickelt sich immer weiter hin zu der eines zuverlässigen Partners, der in der Lage ist, dem Kunden eine gesicherte Lieferung fertiger Teilkomponenten zu garantieren, in gewünschter Menge, Qualität und Lieferzeit", unterstreicht Davide Cervi nochmals. "Daher ist es unerlässlich, über die besten Technologien zu verfügen und einen vollständigen Maschinenpark zu haben, der es einem ermöglicht, jede unvorhergesehene Herausforderung anzunehmen und die geforderten Liefertermine einzuhalten. Außerdem spielen Kompetenz und Erfahrung eine große Rolle: Man muss in der Lage sein, von der Entwurfsphase an konstruktive Vorschläge zu machen und Verbesserungen anzubieten, die den Produktionszyklus verschlanken und vereinfachen und dennoch die von dem Werkstück geforderte Funktionalität garantieren."

 

Unaufdringlich und zum Zuhören bereit


wiederholbares Biegeverfahren und gleichbleibende Qualität

Der Maschinenpark von Mecart beeindruckt nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch seine Qualität. Er zeugt deutlich von der engen Verbindung zwischen der emilianischen Firma und der BLM Group - einer Verbindung, die eher einer Partnerschaft gleicht, als einem traditionellen Kunde-Zulieferer-Verhältnis. PLANET, SWING, AST... die Liste der im Werk installierten BLM-Maschinen ist lang. "Die Entscheidung für BLM als unseren Partner bei der Technologie hat sich ausgezahlt und wurde über die Jahre immer wieder von neuem getroffen", erzählt Alberto Cervi, "nicht nur wegen der Zuverlässigkeit der Maschinen, sondern auch wegen der Unterstützung durch die Techniker, die sich immer gern unsere Bedürfnisse und Produktionsprobleme anhören, so dass wir oft geradezu gemeinsam die optimalen Lösungen ausarbeiten. Trotz der Spitzenstellung des Unternehmens ist man bei BLM unaufdringlich und hört den Anfragen und Vorschlägen der Kunden zu, und das war in den letzten Jahren ganz wesentlich." "Wir haben schon immer die Zuverlässigkeit und Flexibilität der Maschinen sowie die Wiederholgenauigkeit der Biegeergebnisse zu schätzen gewusst", fügt Davide Cervi hinzu, "aber es ist der Service von BLM, der uns durch seine prompten Reaktionen und sein Entgegenkommen vollends begeistert. Und das sage ich, obwohl wir eine so große Zahl an Maschinen haben, dass wir auch bei Ausfall einer Maschine noch in der Lage wären, unsere Produktionsanforderungen abzudecken. Dennoch, die Reaktions- und Reparaturzeiten sind immer äußerst kurz."

 

Komplexe Formen


Wie bereits gesagt, wurde Mecart in Rahmen seiner Diversifikation auch für die Automobilindustrie tätig. Die Firma produzierte besonders komplexe Rohrschlangen aus Inox-Stahl durch eine lineare Bearbeitung eines Rohrs (Durchmesser 10 x 1 mm) von 5 m Länge. "Die Form, die aus 24 verschiedenen Biegesequenzen mit variablen Radien bestand, schien zunächst ein unüberwindliches Problem darzustellen", berichtet Davide Cervi. "Es gab große Schwierigkeiten damit, ein Rohr dieser Abmessungen auf der Maschine zu bearbeiten, doch diese haben wir 'ganz einfach' durch die Entwicklung eines kleineren Biegewerkzeuges gelöst, das dem Werkstück in der Maschine genügend Platz bot. Dies war eine bahnbrechende Erfahrung, denn sie festigte die Position von Mecart als Unternehmen, das in der Lage ist, auf einem so schwierigen Markt wie dem des Automobilbaus den Anforderungen im Bezug auf Stückzahlen und insbesondere Qualität gerecht zu werden."

 
 
 
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