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Success stories

 

Standortvorteil Portugal

Epedal S.A. machte aus dem Standort Portugal einen Wettbewerbsvorteil bei der Herstellung von Automobilbauteilen


automatisch, integriertes Beladen mit Rohrbiegemaschine

Nach ihrer Gründung im Jahre 1981 als Zulieferer der Motorradindustrie stellte die Firma Epedal S.A. ab 1987 ihre Produktion auf Automobilbauteile um und erreichte bis heute eine beträchtliche Größe mit 180 Angestellten und einer 11.000 m2 großen Fertigungshalle. "Unsere anfängliche Wahl förderte schnell die Automatisierung der Produktionsprozesse, was Vorteile beim Niveau der garantierten Qualität sowie bei der Integrierung der verschiedenen Bearbeitungen brachte", erklärt José Alexio Santiago, Generaldirektor von Epedal S.A. "Wir führen bearbeiten und montieren Rohre, Drähte und Bleche für die Herstellung von Automobilbauteilen. Auf diesem Markt herrscht grundsätzlich ein starker Wettbewerbsdruck, dem wir aber problemlos standhalten. Um unsere Kunden zufrieden zu stellen, arbeiten wir in drei Schichten, wenn nötig auch in der Urlaubszeit, und wir lassen uns keinen Auftrag entgehen", stellt Santiago klar. "Wir bearbeiten über 10 Millionen Bauteile pro Jahr und exportieren 85% davon nach Spanien, Frankreich, in die Tschechische Republik und in die Slowakei. Wir sind davon überzeugt, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, da wir innerhalb von nur vier Jahren unser Verkaufsvolumen und unseren Umsatz verdoppeln konnten. Unsere Qualität wird oft direkt vom Kunden anerkannt. So haben wir das VDA-Zertifikat von Volkswagen, und darüber hinaus die Zertifikate ISO 14001:2004-BVQI und ISO TS 16949:2002-BVQI."

 

Investitionen für effizientere Produktionsprozesse


Umgeformte Teile für den Automobilbereich

Epedal erzielte solch bedeutende Erfolge innerhalb von so kurzer Zeit auch dank der großen Anstrengungen, die in den letzten drei Jahren unternommen wurden und im Rahmen derer das portugiesische Unternehmen durchschnittliche Investitionen in Höhe von etwa 25% des Jahresumsatzes tätigte. Als Santiago uns das Werk zeigt, wird offensichtlich, wie sich diese in den Produktionsprozessen niederschlagen. Die gut ausgestattete Pressabteilung mit 15 Pressen, der interne Werkzeugbau für die Herstellung von Formen und Mustern, die Abteilung für Rohrbearbeitung und die Montageabteilung mit 21 Schweißrobotern machen die beträchtliche Produktionskapazität der Firma deutlich. Hergestellt werden auch komplexe Bauteile aus verschiedenen Rohr-, Draht- und Flachblechelementen - effizient und vor allem in höchster Qualität. Die Abteilung für Rohrbearbeitung beinhaltet zunächst eine Sägemaschine ADIGE TS72 mit Bürstfunktion für die Rohrenden. Zudem sind zwei Rohrbiegemaschinen BLM E-TURN40 für das Biegen mit rechter und linker Biegerichtung installiert, sowie eine Dynam0 MR200 und eine Dynam0 LR150. Für die Endenbearbeitung verfügt die Abteilung über zwei Bearbeitungszellen von BLM, bestehend aus einer AST100NC mit automatischem Beladesystem und einer AST25 für die Bearbeitung von Rohren mit kleinem Durchmesser.

 

Von einem Los zum anderen mit minimalen Totzeiten


integriertes System für das Beladen und die Biegung der Rohre

"All unsere Maschinen in der Abteilung für Rohrbearbeitung", so Santiago, "sind als automatisierte Bearbeitungszellen konfiguriert, bei denen die Be- und Entladephasen vollautomatisch erfolgen und keinen Bedienereingriff erfordern. Die Vorteile, die ein moderner Maschinenpark auf dem neuesten Stand der Technik bietet, erschöpfen sich nicht beim Automatisierungsgrad. Unsere echte Flexibilität ermöglicht es uns zudem, von einem Los zum anderen mit minimalen Totzeiten zu wechseln, was ein weiteres wesentliches Plus ist. Außerdem vermeiden wir Ausschuss durch die garantiert konstante Wiederholgenaugigkeit unserer Lose, die immer kleiner sind und mit zeitlichen Abständen bearbeitet werden. Andererseits müssen wir für unsere Kunden auch attraktiv sein. Das heißt, sie dürfen nicht spüren, dass wir uns am westlichsten Rand Europas befinden. Im Gegenteil, der Wettbewerbsvorteil, den wir noch immer bei den Kosten haben, wird noch gesteigert duch ein hohes Niveau an Professionalität unseres Personals und unserer Technologie", stellt Santiago abschließend fest. In naher Zukunft plant Epedal S.A. zudem, sich nach Polen auszudehen und eine Produktionseinheit in Gliwice einzurichten, die die Bedienung einiger Kunden ermöglichen wird. Auf 2.000 m2 überdachter Fertigungsfläche soll portugiesisches Know-how zu weiterem Wachstum beitragen.

 
 
 
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