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Success stories

 

Servicekultur bei großformatigen Rohren

Tubilaser Srl bietet einen modernen Service an Vorbearbeitungen und Halbfertigteilen: vollständige Lieferungen und Fertigungen in Kommission im Bereich großformatiger Rohre


Tubilaser Srl aus Ponzano Veneto in der Provinz Treviso ist ein relativ junges Unternehmen, das mit seiner Spezialisierung überaus erfolgreich war. Trotz der Tatsache, dass die Firma erst im Jahr 2000 gegründet wurde, kann sie zurückgreifen auf viel weiter zurückgehende umfassende Kenntnisse und große Professionalität im Bereich des Laserschneidens nach Entwurf von Rohren und geschlossenen Profilen kleiner und insbesondere großer Abmessungen.

 

Eine Lasertube zur Sondierung und „Erziehung“ des Marktes


Rohrkonstruktion aus Stahl für Flugzeughallen

Die Tätigkeit des Unternehmens geht auf vorausgehende praktische Erfahrung der Teilhaber zurück. Guido Bonaldo, der Geschäftsführer von Tubilaser, erklärt: "Durch nationale Vermarktung und Vertrieb von mechanischen und Strukturrohren haben wir neue Möglichkeiten erkannt, um unseren Tätigkeitsbereich auszuweiten. Einige unserer wichtigsten Kunden begannen, etwas mehr als die einfache Lieferung von Rohren zu fordern. Dies stellte die Basis für die Schaffung eines Unternehmens dar, das in der Lage sein sollte, auch im Bereich der Rohre und geschlossenen Profile einen modernen Service an Vorbearbeitungen und Halbfertigteilen zu bieten, und vollständige Lieferungen sowie Fertigungen in Kommission durchzuführen. Daher haben wir ein erstes Lasertube-System LT652 von ADIGE gekauft, mit dem wir den Markt sondierten und 'erzogen', indem wir begannen, ein Produkt mit weit höherem Mehrwert als üblich anzubieten." "Wir sondierten den Markt, als die Lasertube es uns ermöglichte, einen sehr weiten Kundenkreis zu bedienen. So fanden wir heraus, dass, über Anwendungen im Bereich der Landwirtschafts- und Erdbewegungsmaschinen hinaus, die Möbelindustrie die vielversprechendste Branche für unsere Art von Service war: eine Branche, die höchste Qualitäts- und Ästhetikstandards kennt", so Guido Bonaldo. "Daher haben wir sofort die Notwendigkeit erkannt, unseren Tätigkeitsbereich noch weiter auszudehnen, und auch in anderen, anspruchsvolleren Gebieten tätig zu werden, in denen die Bearbeitung größerer Werkstücke zu bewerkstelligen ist, wie z.B. im Schwermetallbau und bei der Herstellung von Maschinen und Fundamenten für den Strukturbau." Für diese Bedürfnisse hat Tubilaser in ADIGE einen unsersetzbaren Partner gefunden, dessen Fähigkeiten beim Laserschneiden von Rohren die Firma aus dem Trentino dazu motivierten, ein Rohrlasersystem namens Jumbo für rund Rohre mit Durchmesser von 10 bis zu 508 mm, quadrat von 10x10 mm bis 400x400 mm, rechteckig von 20x10 mm bis 500x300 mm, Wanddicke bis 20 mm und Länge bis 14m zu entwickeln, das daraufhin im Werk in Ponzano installiert wurde.

 

Gesicherte Lieferzeiten und garantierte Ergebnisse


schwere Rohre mit einem großen Durchmesser, die für den Schnitt bereitstehen

"Unser Ziel war, unseren Einsatz des Rohrlasers auf viel größere Werkstücke auszudehnen", so Guido Bonaldo, "um auch Branchen zu beliefern, die eine solch hohe Qualität und Präzision nicht gewohnt waren, und für die der Einsatz von Rohren als wesentliches Element für alle Arten von Strukturen eine absolute Neuheit darstellte. Das habe ich gemeint, als ich davon gesprochen habe, den Markt zu 'erziehen'. Im Bauwesen beispielsweise erahnten Entwerfer zwar bereits gewisse Vorteile, aber sie waren nicht daran gewöhnt, Strukturen zu entwerfen, die auf dem Einsatz von großen Rohren und Profilen aufbauten. Das Fehlen geeigneter Maschinen und zuverlässiger Technologien verursachte eine gewisse Zurückhaltung und bremste so jegliche Bemühungen in Richtung innovativer Entwurfsideen. Unsere Entscheidung, Ressourcen und Energie in eine so bedeutende Technologie zu investieren, obwohl es sich bis dahin lediglich um ein 'Pilotprojekt' handelte, hat sich von Anfang an als siegreich erwiesen. Das verdanken wir auch der Zuverlässigkeit des Jumbo-Systems, das von ADIGE eingestellt wurde. Unsere Stärke war, dass wir auf Grund unserer vorhergehenden Erfahrungen auf einen festen Kundenstamm zählen konnten. So konnten wir nicht nur unsere technologischen Fähigkeiten voll ausspielen, sondern auch unser bereits bewährtes Know-how im Einsatz des Rohrlasers. Kunden, die uns einmal ihr Vertrauen geschenkt haben, sind beim Rohrlaser geblieben, da dieser die Qualität ihrer Produkte erheblich verbessert hat und sie zudem auf einen optimalen Kundendienst, sichere Lieferzeiten und garantierte Ergebnisse zählen konnten. Zur Zeit sind Werkstoffe extrem teuer, ihr Preis hat sich allein im letzten Jahr verdoppelt. Das bedeutet, dass ein auf der Jumbo zu bearbeitendes Rohrbauteil mehrere Tausend Euro kosten kann. Man riskiert, Unsummen zu verschwenden, wenn man mit ungeeigneten Maschinen und mangelnden Kenntnissen arbeitet. Der Endkunde bezahlt uns für die Lieferung eines montagefertigen Halbfertigteils und entgeht so dem Risiko von Produktionsfehlern. Das sind ideale Bedingungen." Eine Brücke in Liverpool, der Flughafen Ciampino, ein Stadium in Ghana, das für den Afrika-Cup gebaut wurde, und ein Hangar am Flughafen von Bologna sind nur einige der Aushängeschilder von Tubilaser.

 

Der Joker der dritten Schicht


Schnittverfahren bei einem großen Rechteckprofil

Der Einsatz des Jumbo-Systems hat es Tubilaser ermöglicht, über die Grenzen Italiens hinauszublicken. So erschlossen sich der Firma neue Möglichkeiten in nördlicheren Ländern wie Deutschland, wo die Baubranche höchst fortschrittlich ist und regelmäßig Rohrstrukturen einsetzt, aber auch in Ländern, von denen man so etwas weniger erwarten würde, wie Kroatien und Slowenien. "In den 'slawischen' Ländern sind wir auf große Offenheit unserem Service gegenüber gestoßen, größer sogar als bei unseren Firmen im Nordosten Italiens, bei denen die Bereitschaft zu Bemühungen noch immer etwas weniger ausgeprägt ist", stellt Guido Bonaldo fest. "In Slowenien und Kroatien dagegen herrscht eine Unternehmenskultur, die der deutschen ähnlicher ist als der italienischen. Diese hat es den Firmen erlaubt, sich unvoreingenommen dem Laser für das Schneiden großer Rohre zuzuwenden und diese Technologie voll anzunehmen." Heute arbeitet das Jumbo-System regelmäßig in zwei Schichten, die für eine Amortisierung der Investition unverzichtbar sind. "Die dritte Schicht ist der Joker, den wir nur in außergewöhnlichen Fällen und bei besonderen Kunden ausspielen", erklärt Guido Bonaldo weiter. "Uns ist es lieber, eine freie Schicht zu haben, auf die wir bei einem Maschinen-Update oder bei einer unvorhergesehenen Störung zurückgreifen können. Wenn wir die Maschine auf längere Zeit in drei Schichten fahren ließen und dann etwas Unvorhergesehenes eintreten würde, würden wir ohne diesen Puffer Verspätungen anhäufen, und das würde Auswirkungen auf den Service für unsere Kunden haben. Da aber Tubilaser auf Service und Qualität setzt, können wir uns so etwas nicht erlauben. Die Kunden vertrauen uns, sie kommen mit einem Lieferdatum zu uns und wissen, dass dieses Datum gesichert ist. Vielleicht kann einmal eine Verspätung von einem Tag auftreten, aber nie von einer Woche. Dies ist die Servicephilosophie unseres jungen Unternehmens, das 12 Mitarbeiter und meines Erachtens nach gute Wachstumsaussichten hat. Diese Dinge müssen jedoch Schritt für Schritt und zur rechten Zeit in Angriff genommen werden. Unsere Investitionspläne gehen in die Richtung dass wir Produkte mit noch höherem Fertigkeitsgrad und einen immer umfassenderen Service anbieten möchten. Denn wenn der Kunde einmal die Vorzüge eines sochen Service erfahren hat, wird er auch weiterhin Risiken abgeben und stattdessen auf Sicherheiten setzen."

 
 
 
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