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Success stories

 

Liebe zum Detail

Bei dem italienischen Unternehmen VM INOX Spa verbindet sich eine glühende Liebe zum Detail mit der Perfektion modernster Laserschneidetechnologie


Betritt man die neue Fertigungshalle von VM INOX in Gerenzano in der italienischen Provinz Varese, so besticht diese auf den ersten Blick durch die Ordnung und Sauberkeit, die im gesamten Produktionsbereich herrschen. Es ist nicht alltäglich, dass Maschinen, die wohl seit längerer Zeit mit voller Leistung laufen, so neu wirken, als seien sie gerade erst installiert worden. Wendet man sich dann den bearbeiteten Produkten zu, so erkennt man, dass durch die Ordnung und Sauberkeit nicht einfach ein äußerer Eindruck gepflegt wird, sondern dass diese vielmehr eine Liebe zum Detail widerspiegeln, die sich konkret in der Qualität der Produkte niederschlägt.

 

Von der „Eisenzeit“ zum Inox-Stahl


Die Marke VM Inox ist im Bereich der Einzäunungen aus Inox-Stahl ein Begriff, und die Eleganz der Lösungen in Verbindung mit einer geradezu akribischen Sorgfalt bei der Qualität der Details erklären den Erfolg dieses Familienunternehmens, das 1976 vom Vater des heutigen Firmeninhabers Renato Vanzulli gegründet wurde. "Die Firma begann als Hersteller von Eisenzäunen", erzählt Vanzulli, "und erst 1982, als ich die Leitung des Unternehmens übernahm, wurde der Automatisierungsprozess angestoßen und die Produktion von Eisen auf Inox-Stahl umgestellt." Der Übergang vollzog sich schrittweise. Zunächst wurde die Produktion auf zwei Fertigungshallen aufgeteilt, eine für die Herstellung von Eisenzäunen, die andere für solche aus Inox-Stahl. Erst im Jahr 2003 kam die endgültige Umstellung mit dem Erwerb einer einzigen, neuen Fertigungshalle. Die Eisenzäune wurden aufgegeben, und das Unternehmen widmete sich von nun an ausschließlich der Herstellung von Zäunen aus Inox-Stahl sowie dem Laserschneiden für Rechnung Dritter, das heute etwa 50% des Umsatzes ausmacht. Der Kontakt zur BLM Group entstand vor gerade einmal fünf Jahren mit dem Kauf der Sägemaschine ADIGE TS 72, einer extrem schnellen und effizienten Maschine, die der Übermacht des Lasers widerstand und weiterhin für Standardanwendungen mit großen Produktionsvolumen eingesetzt wird. "Der minimale Ausschuss am Stangenende und die hohe Schneidegeschwindigkeit sind die beiden wichtigsten Vorzüge dieser Maschine", betont Vanzulli.

 

Vom kombinierten System zum Rohrlaser


dem Edelstahl gewidmete Laserschnitteinheit

Die Einführung des Lasers im Jahr 2006 brachte eine Vielzahl an Neuerungen für den Produktionsprozess. Zuvor verwendete man Lochstanzen, die große Produktionsvolumen garantierten, jedoch präzise und schweißnahtfreie Rohre erforderten. Der Laser löste die Probleme im Zusammenhang mit der Präzision und brachte gleichzeitig weitere, wahrscheinlich noch bedeutendere Vorteile. Die erste Lasermaschine war eine ADILAS 2 für die kombinierte Bearbeitung von Rohren und Blechen. Das Ziel war, Rohre mit hoher Flexibilität und Präzision zu bearbeiten und den Produktionsprozess durch das Schneiden von Blechen zu vervollständigen. Das Experiment war erfolgreich und führte zu einer Steigerung der Produktionsflexibilität, zum einen da die Zahl der machbaren Bearbeitungen stieg und zum anderen da nun neue Produkte durch eine schnelle und effiziente Prototypenherstellung entwickelt werden können. Nach weniger als zwei Jahren wurde das System ADILAS 2 durch sein Nachfolgermodell ersetzt, das System LT COMBO. Dieses zeichnet sich aus durch größere Entladelängen, höhere Bearbeitungsgeschwindigkeiten und besonders dadurch, dass Rohre auf ihrer gesamten Länge bearbeitet werden können, ohne den geringsten Ausschuss am Stangenende (was bei der Bearbeitung teurer Werkstoffe wie Inox-Stahl besonders wichtig ist). Man sagt, "der Appetit kommt beim Essen", und dies bewahrheitete sich als VM INOX ein weiteres System erwarb, eine LT 722 für hocheffizientes Laserschneiden ausschließlich von Rohren. Mit diesem System vervollständigte die Firma ihre Bandbreite an Maschinen, und sie verfügt nun über ein flexibles Werk mit höchster Produktionskapazität. "Schnelligkeit und Flexibilität sind die wichtigsten Eigenschaften der Lasermaschinen", so Vanzulli, "und unsere Entscheidungen zielten genau auf diese Vorzüge ab."

 

Passende und perfekt positionierte Bohrungen


Besondere Beachtung verdient auch die Software Artube für die Programmierung der Rohrbauteile. Da mittlerweile immer spezialisiertere Softwarelösungen eine gezielte Reaktion auf verschiedenste Anforderungen ermöglichen, ist es wichtig, dass die Programmierungssoftware mit den Instrumenten der Artube-Maschine verlinkt werden kann. Und beim Artube-System ist dies problemlos möglich dank des Importmoduls mit Unterstützung verschiedener Grafikformate. Als Beispiel zeigt uns Vanzulli ein Einzäunungssystem bestehend aus zwei rechteckigen Rohren, die zunächst mit dem Laser gebohrt und anschließend kalandriert werden. In die Bohrungen werden Rundrohre eingeführt, und es entsteht so ein einfaches und extrem elegantes Einzäunungssystem. Positionierung und Geometrie der Bohrungen werden von einer speziellen Software berechnet, so dass sie nach dem Kalandrieren perfekt positioniert und passend sind. Artube importiert den Entwurf und entwickelt das Arbeitsprogramm für die Maschine.

VM INOX Via Giovanni Falcone, 35 21040 Gerenzano (VA) Tel. 02/96489284 FAX 02/96487196 vminox@vminox.com

 
 
 
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