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Success stories

 

Etwas bieten das andere nicht haben

Bei der tschechischen Firma PROFILAS steht der Rohrlaser im Mittelpunkt, um nicht nur fertige Werkstücke sondern auch unterschiedliche und siegreiche Lösungen zu bieten


der Kunde, der mit seiner Rohrbiegemaschine zufrieden ist

Wir befinden uns außerhalb von Prag, an einem verschneiten Winterabend, und Jan Beran, Inhaber von PROFILAS, zeigt uns das Werk,in dem er vor etwa drei Jahren seine Tätigkeit in der Bearbeitung von mechanischen Bauteilen für Rechnung Dritter aufnahm.

Die Umgebung wirkt etwas gespenstisch aber eindrucksvoll: das Unternehmen befindet sich in einem ehemaligen großen Stahlwerk, von dem heute eine geradezu unendliche Reihe halbverlassener Fertigungshallen übrig ist, die nach und nach von neuen Unternehmen wie PROFILAS übernommen und renoviert werden.

Beran war lange Zeit Abteilungsleiter einer Baufirma, die große Bauwerke errichtete, und war dort insbesondere für die Herstellung von Metallstrukturen zuständig. Er erzählt mit Hingabe von seiner Erfahrung und seinem großen Interesse an Mechanik sowie davon, wie er eines Tages beschloss, seinem Leben eine Wende zu geben und sich selbständig zu machen.

"Anfangs war es nicht einfach", erzählt er, und es fällt nicht schwer ihm zu glauben. "Aber einige Signale sagten mir, dass die Entscheidung und der Zeitpunkt richtig waren." Mit Sicherheit war die Idee richtig, die die gesamte Entwicklungsphase leitete und zu einer Art Firmenmotto wurde: innovativ zu sein und "etwas zu bieten das andere nicht haben."

 

Innerhalb weniger Monate zwei Rohrlaser


die Lasertechnologie ermöglicht eine hohe Kostenreduzierung

Aus dieser Einstellung heraus fiel auch die erfolgreiche Entscheidung für eine verstärkte Automatisierung der Produktion mit CNC-gesteuerten Laserschneidesystemen. Mit berechtigtem Stolz berichtet Beran von dem Fortschritt, der gegenüber seiner früheren Tätigkeit erzielt wurde, als die Bearbeitungen fast ausschließlich manuell vorgenommen wurden und der Automatisierungsgrad der Prozesse äußerst niedrig war. In seinem neuen Unternehmen erwarb er sofort einen Rohrlaser ADIGE LT120, doch es war nicht vorherzusehen, dass die Situation innerhalb von nur wenigen Monaten den Kauf eines zweiten erfordern würde.

Die Vorteile, die Beran durch den Einsatz der Rohlaser-Systeme verzeichnet hat, waren sofort offensichtlich: eine starke Senkung der Produktionskosten gegenüber den traditionellen Technologien; große Flexibilität bei der Entwicklung der Bauteile und somit Eroberung neuer Branchen; die Möglichkeit, den Kunden nicht nur fertige Werkstücke zu liefern, sondern auch unterschiedliche und siegreiche Lösungen im Vergleich zu herkömmlichen Technologien zu bieten.

Letzteres hält Beran für den wichtigsten Faktor. "Ich mag keine Routine-Arbeiten", erklärt er und lässt durchblicken, wie zufrieden er darüber ist, seinen Kunden etwas Außergewöhnliches und zweifelsohne Interessantes zu bieten.

Er zeigt uns, wie er durch den Einsatz der dreidimensionalen Programmierungssoftware der Anlage bei Anwendungen, die die Verbindung von Rohren erforderten, neue Verbindungsarten anbieten konnte. Diese wurden durch die Laserbearbeitung möglich gemacht und haben die Kunden sofort begeistert.

"Die Inbetriebnahme der Anlage war problemlos, ich war ja schon mit Plasma-Anlagen und Systemen für die Blechbearbeitung vertraut. Natürlich ist die Rohrbearbeitung anders, aber ich wollte das Produkt in all seinen Einzelheiten kennenlernen und in der Lage sein, es selbst zu programmieren und zu betreiben. Mit den Technikern des Kundendienstes habe ich sehr gute Kontakte aufgebaut, die uns einen effizienten Service sichern."

 

Innovation


Zusammenfassend war es vielleicht gar nicht mehr nötig, Beran zu fragen, was seiner Meinung nach die richtige Strategie ist, um die schwierige Lage auf dem Weltmarkt zu überstehen. Und in der Tat folgt die Antwort logisch auf alles, was er bisher gesagt hat: Innovation.

Man muss "etwas bieten das andere nicht haben." Aber nicht nur das: das Geheimnis ist, "den Kunden stets zufrieden zu stellen - bei den Lieferzeiten, den Kosten und der Produktqualität. Wenn ich einen Fehler mache, versuche ich, diesen zu korrigieren noch bevor der Kunde ihn bemerkt. Und wenn der Kunde selbst einen Fehler macht, stehe ich zu seiner vollsten Verfügung, um eine optimale Lösung zu finden."

 
 
 
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