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Success stories

 

Echter Mehrwert durch den Rohrlaser

Beim italienischen Unternehmen Danieli Laser Cut s.r.l. stellt der Rohrlaser den echten Mehrwert dar: Früher als andere an sein Potenzial zu glauben war entscheidend


Laserschneider bei einem OEM-Lieferanten

Die vor etwa 40 Jahren als Familienunternehmen im Bereich der Spenglerarbeiten gegründete Firma Danieli Laser Cut s.r.l. aus Castelgoberto in der Provinz Vicenza hat es verstanden, über die Jahre zu wachsen und bis heute zu einem der vorausschauendsten Laser-Job-Shops für die Bearbeitung von Metallblechen und -rohren in Italien zu werden. "Blech" und "Rohr" sind die beiden logistisch klar voneinander getrenneten Unternehmensbereiche, wenn auch der eine die natürliche Ergänzung des anderen darstellt. Die Notwendigkeit, den Produktionsfluss optimal und rational zu gestalten, legte es jedoch nahe, die Arbeitsabläufe in zwei spezialisierte Bereiche aufzuteilen.

 

Erfahrung macht den Unterschied


Rohrteil aus Stahl

Danieli Laser Cut war eines der ersten italienischen Unternehmen, die ein spezielles Laserschneidesystem für Rohre installierten, und Dino Danieli trieb den konstanten Prozess voran, der die Entwicklung des Unternehmens von 1996 bis heute bestimmte: von einem reinen Zulieferer entwickelte sich die Firma zu einem engen Parter, der die Kunden unterstützt und begleitet. "Unsere Arbeit besteht nicht nur aus Technologie, sondern ist auch das Ergebnis enger Kontakte mit den Kunden sowie des Service, den man ihnen bietet", erklärt Danieli. "Es ist jedoch nötig, zu investieren und stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, um flexibel und vielseitig zu sein und umgehend auf die Erfordernisse eines immer unbeständigeren und wechselhafteren Marktes reagieren zu können. Wir versuchen, die möglichen Anforderungen vorauszuahnen, um gezielt in Maschinen und Lösungen zu investieren und keine falschen Entscheidungen zu treffen." Die Entscheidung, in die Lasertechnologie - zuerst für Bleche und dann für Rohre - zu investieren, geht in diese Richtung. Aber insbesondere letzteres stellt seit Februar 2004 einen echten Mehrwert bei Danieli Laser Cut dar. Früher als andere an das Potenzial des Rohrlasers zu glauben war entscheidend. "Heute betreffen fast alle Anfragen die Lieferung von fertigen, kompletten Bauteilen, so dass Rohr- und Blechbearbeitungen nicht mehr unabhängig voneinander angeboten werden können", so Danieli. "Für uns ergänzen sich diese beiden Technologien und stellen eine untrennbare Verbindung dar. Daher entschieden wir uns, das Flachschneiden mit einem ersten spezialisierten Lasersystem für das Rohrschneiden zu verbinden. Diese Entscheidung stellte sich als siegreich heraus, denn der Rohrlaser LT 702 von Adige hat es uns ermöglicht, uns noch weiter auf dem Markt hervorzuheben. Denn damals, vor gerade einmal fünf Jahren, gab es nur wenige Wettbewerber, die in der Lage waren, beide Elemente mit hoher Qualität zu bearbeiten. Wer wie wir schon damals das Potenzial des Rohrlasers vorausgesehen hat, hat nun natürlich einen Vorteil. Denn der Vorsprung an Erfahrungen und Know-how, den wir am Anfang erworben haben, macht nun den Unterschied."

 

Erdacht, kreiert und erzeugt aus Rohren


Bis heute gibt es nur wenige Job-Shops, die mit Überzeugung und mit geeigneten Maschinen Rohre bearbeiten. Doch wer wie Danieli schon vor geraumer Zeit Investitionen in diese Richtung getätigt hat, ist nun Spitzenreiter im Bereich dieser Technologie und kann den Kunden immer neue Lösungen anbieten, bei denen das Rohr innovative und besonders kostengünstige Entwürfe ermöglicht. "Seit wir mit dem Rohrlaser arbeiten", erklärt Danieli, "werden fast alle entworfenen und produzierten Strukturen aus lasergeschnittenen Rohrbauteilen erdacht, kreiert und erzeugt. Die Vorzüge sind unbestreitbar, sowohl was die Strukturen selbst angeht, die mit herausragender Präzision verbunden werden können, als auch auf Grund der starken Kosteneinsparungen. Der Entwicklungs- und Produktionszyklus ist kürzer und kostengünstiger im Vergleich zu Strukturen, die ausgehend vom Blech erzeugt werden. Mittlerweile bevorzugen wir überall dort das Schneiden von Rohren, wo unsere Maschinen dies größentechnisch zulassen, und daher benötigten wir einen Laser, der es uns ermöglichte, Werkstücke mit möglichst großen Durchmessern zu bearbeiten." Von Anfang an war klar, dass, um auf dem Markt zu bestehen, Querschnitte zu bearbeiten waren, die größer waren als die von der LT 702 zugelassenen 140 mm, um auch anspruchsvollere Anwendungen anbieten zu können. Dies galt beispielsweise für Gebäudeverkleidungen, wo Danieli auf Grund seiner Weitsicht und seiner ursprünglichen Ausbildung als Vermessungstechniker in der neuen Lasertube LT8 (die Ende letzten Jahres installiert wurde) die ideale Lösung sah.

 

Wachstum und Diversifikation


die gekaufte Schneidmaschine

Heute besteht der Laserpark von Danieli Laser Cut aus zwei Systemen für das Flachschneiden, davon ein hochproduktives mit Linearmotoren, einem kombinierten Lochstanz- und Laserschneidesystem sowie den beiden Adige-Rohrlasern, die Bearbeitungen von Durchmessern zwischen 20 und 220 mm ermöglichen. Fünf Laseranlagen also, die alle unterschiedlich und auf einen bestimmten Einsatz spezialisiert sind - ein weiterer Beweis für die Weitsicht von Danieli. "Ich halte es für einschränkend und falsch, in gleichartige Anlagen und Lösungen zu investieren. Daher kaufe ich nie zweimal dieselbe Maschine, denn ich finde, dass jede Investition zwar auf eine bestimmte Anforderung ausgerichtet sein sollte, aber auch die Möglichkeit zu Wachstum und Diversifikation bieten muss. Trotz der schwierigen konjunkturellen Lage sind wir dank dieser extremen Diversifikation bis heute nicht von der Krise betroffen. Den Rohrlaser LT8 setzen wir beispielsweise nun seit acht Monaten ein, und ich glaube, er hat noch nie zwei Tage hintereinander dasselbe Profil bearbeitet." Beide Adige-Maschinen arbeiten durchgehend neun Stunden pro Tag, und natürlich wird versucht, all diejenigen Bearbeitungen auf die LT8 zu verlegen, deren Querschnitte die Kapazität der LT 702 übersteigen. Denn es ist klar dass die LT8 dank ihres neuartigen Konzepts leistungsstärker ist. Bisweilen ist man versucht, fast alle Bearbeitungen auf der LT8 durchführen zu wollen, insbesondere bei Rohren, an denen zahlreiche Bohrungen und Schnitte durchgeführt werden müssen. In solchen Fällen garantiert die LT8 im Vergleich zu herkömmlichen Rohrlasern bei gleichem Querschnitt eine Senkung der Schnittzeiten um 40% - auch dank der extrem einfachen Programmierung mit der neuen Software ArTube. "Nichtsdestotrotz", unterstreicht Danieli, "bin ich persönlich froh, beide Systeme zu haben. Der erste Rohrlaser hat es uns ermöglicht, Erfahrungen zu sammeln, die heute die Grundlage für einen optimalen Einsatz der LT8 darstellen, sowie den Markt zu sondieren und besser zu erkennen, in welche Richtung wir gehen und welche Investitionen wir tätigen sollten."

 

18 km Rohr


Einer der ersten Aufträge im Bereich der kombinierten Blech-Rohr-Bearbeitung war die Entwicklung von 500 Fahrkartenautomaten, die entlang des Mailänder U-Bahn-Netzes installiert wurden. "Jeder dieser Automaten bestand aus einer Struktur aus Rohrbauteilen aus rostfreiem Stahl und gebogenen Blechplatten, ebenfalls aus Inox-Stahl", erzählt Danieli. "Es handelte sich um ein typisches Produkt, bei dem wir unser gesamtes Produktionspotential ausspielen konnten: vom Schneiden bis hin zum Biegen, und von der Montage und dem Schweißen bis hin zum Lackieren. Doch das wirkliche Sprungbrett war der Bereich der Einrichtungsgegenstände. Hier ermöglicht der Rohrlaser Bearbeitungen, die früher nicht möglich waren, und das gibt den Designern - auch den innovativsten und kühnsten - die Möglichkeit, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen. Ich glaube, dass heute keine am Rohrlaser interessierte Branche mehr existiert, für die wir nicht tätig sind: von der Elektronik und der Elektromechanik über die Fahrrad-, Motorrad- und Automobilindustrie bis hin zu Landwirtschafts- und Erdbewegungsmaschinen." Zu den großen Tätigkeitsbereichen von Danieli Laser Cut zählt die Entwicklung von Strukturen für die Staub- und Rauchgasabscheidung in Elektrizitätswerken sowie von Halterungen für Photovoltaikanlagen. Auch an einfacheren Bearbeitungen fehlt es nicht, und auch hier leistet Danieli Erstaunliches: "Vor kurzem", berichtet er, "haben wir ganze 18 km Rohr für einen Kunden bearbeitet, der einfache Bohrungen an Stangen zu 6 m benötigte."

 
 
 
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