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Success stories

 

Die doppelte Anzahl Werkstücke bei geringerem Platzbedarf

Die tschechische Firma EvoBus Bohemia verbesserte mit drei Rohrlasern ihre Produktionsstruktur und verdoppelte die Produktion von Bauteilen für Busse


Lösungen der BLM Group für den Automobilbereich

Das steigende Bedürfnis nach immer kürzeren Produktionszeiten und höchster Qualität und Präzision in Verbindung mit immer strengeren gesetzlichen Regelungen sind Motivation für den Kauf fortschrittlichster Maschinen und Technologien. So auch bei EvoBus Bohemia s.r.o., einer Tochtergesellschaft des deutschen Unternehmens EvoBus GmbH, die auf die Herstellung von Fahrgestellen sowie Vorder- und Rückwänden für Mercedes- und Setra-Busse spezialisiert ist. "Im Werk in Holýšov", erklärt Václav Šeterle, Produktionsleiter von EvoBus Bohemia, "stellen wir Bauteile für etwa 50 Busmodelle her, von Stadtbussen mit niedrigerem Fahrzeugboden bis hin zu Doppeldecker-Vorort- und Überlandbussen. Die Produktion umfasst vor allem Karosserien, d.h. Vorder- und Rückteile, sowei die Vorder- und Rückwände der Busse. Diese werden aus Normstahl hergestellt und nach der Bearbeitung phosphatiert."

 

Wendepunkt dank Laser


Biegen von Strukturkomponenten für Busse

Bis 2005 durchliefen alle Bauteile einen komplizierten Produktionsablauf, der aus mehereren Schritten auf "traditionellen" Maschinen bestand, d.h. Sägemaschinen, Bohrmaschinen und Fräsmaschinen. Mit dem Kauf des ersten Laserschneidesystems ADIGE LT 712D änderte sich die Produktion in Holýšov jedoch rapide, und heute sind bereits drei Lasersysteme installiert. Die Vorteile sind so gewaltig, dass sie innerhalb von nur drei Monaten nach Installation des ersten Lasersystems bereits den Kauf des zweiten anregten, auf den im Juni 2007 der Kauf der dritten Anlage folgte. "Drei Systeme in weniger als drei Jahren: das ist ein sehr kurzer Zeitraum, verglichen mit den zwei Jahren, die nötig waren, um uns von dem enormen Potential und der Qualität der Lasertechnologie für das Schneiden von Rohren und Profilen zu überzeugen", betont Šeterle. "Als BLM uns 2003 zum ersten Mal die Möglichkeiten vorstellte, die die Lasertube-Maschine von ADIGE bietet, waren wir beeindruckt. Dennoch war ein Jahr langwieriger und tiefgreifender Analysen nötig, bis wir in der LT 712D die für unsere Bedürfnisse geeignetste Maschine gefunden haben. Dieser Prozess kam im Herbst 2004 mit Kauf des ersten Systems zum Abschluss, das im darauffolgenden Jahr die Produktion aufnahm." Ein wesentlicher Gesichtspunkt in der Wahl von EvoBus war der von ADIGE angebotene Kundendienst, der durch Einsatz des Personals von R.D.I. spol. s.r.o. sichergestellt wird, dem Alleinvertreter für den BLM-Konzern in der Tschechischen Republik. "Wir haben uns entschieden, in eine Maschine zu investieren, die ein uns bis dahin unbekanntes Niveau an technologischer Innovation darstellte", erklärt Šeterle. "Daher waren die Schulung und der Kundendienst, den wir vor und nach der Installation der Anlage erhielten, für uns absolut wichtig." Zusätzlich zur Wartung des Lasers und zur Wahl der richtigen technologischen Parameter lernten wir in den Kursen von ADIGE, 'Spezialbauteile' zu entwerfen und zu produzieren, die das Potential der neuen Technologie zu 100% ausschöpften."

 

Von 10 auf nur 3 Tage


Stahlprofile für Bussitzschalen

Durch die Verwendung des Systems LT 712D war EvoBus in der Lage, die Anzahl der produzierten Bauteile zu verdoppeln und, ebenso wichtig, den Platzbedarf im Werk zu verringern. Durch eine Kanban-Produktionssteuerung verringert der Einsatz des Lasers die Beförderung und das manuelle Handling der Bauteile. Dies hat eine verbesserte Qualität und geringere Produktionszeiten zur Folge. Letztere sanken von 10 Tagen ab Auftragseingang auf nun nur noch 3 Tage. In die Lasersysteme werden Rohre mit einer Länge von 4 bis 6 m eingeführt, und am Ende des Produktionsprozesses liegen fertige Werkstücke vor. Die Laser haben somit die herkömmlichen Bearbeitungen durch eine vollständige Produktion des Bauteils auf nur einer Maschine ersetzt. Dies hat auch den Ausschuss merklich verringert. Der Laser ermöglicht die Bearbeitung von Rohrmaterial ausgehend von einer Größe von 20 × 20 bis zu 100 × 120 mm, mit einer maximalen Wandstärke von 6 mm. Auf dem neuesten System können zudem offene Profile (U, L) bearbeitet werden. Dank der drei Lasertube-Maschinen erfüllt EvoBus Bohemia auch die strengsten EU-Sicherheitsvorschriften, da Säge-, Bohr- und Pressmaschinen, die zuvor zum Einsatz kamen, ersetzt wurden. Die Optimierung des Produktionsprozesses im Werk Holýšov u Plzn umfasst auch das Beladen des Materials auf einen Rollenteppich. Auf diese Weise wird ein vollständiges Materialpaket ganz einfach transportiert, ohne dass Produktionspausen erforderlich sind. Das Ansaugsystem des Lasers führt direkt in Spezialbehälter, so dass kein manuelles Handling von gefährlichem Ausschuss nötig ist. EvoBus hat zudem eine CNC-gesteuerte Rohrbiegemaschine von BLM der Linie DynamicD8 installiert, die das Biegen von Bauteilen mit unterschiedlichen Radien (fest oder variabel) mit nur einem Einspannen ermöglicht. Diese Maschine brachte eine radikale Verbesserung der Wiederholgenauigkeit der gebogenen Bauteile, was besonders für nachfolgende Bearbeitungen wie das robotisierte Schweißen der Strukturen wichtig ist.

 
 
 
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