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Success stories

 

Der Stuhl entsteht durch die Vereinigung zwischen Mensch und Maschine

Virco ist der wichtigste Hersteller von Schuleinrichtungen für Schüler von 5 bis 12 Jahren in den Vereinigten Staaten.


Die Entwicklung der Produkte ist schon immer ein Schlüsselelement für das Wachstum eines Unternehmen gewesen, für das die Automation als ein Mittel zur Verbesserung des Verfahrens gilt und nicht dazu dient, Personal zu ersetzen. Das Personal spielt im Gegenteil eine grundlegende Rolle, um mit jeder einzelnen Maschine die besten Ergebnisse zu erzielen. Insbesondere ermöglichte die Vereinigung zwischen fachmännischen Bedienern und einer robotisierten Biegezelle von BLM, eine Revolution des Produktionszyklus der Stühle.

Während ein großer Schneesturm für Schwierigkeiten im Großteil der USA sorgt, befinden wir uns in Torrance, in der Nähe von Los Angeles, an einem wunderschön sonnigen Tag, der durchaus angenehme Temperaturen bietet. Unser Interesse wendet sich jedoch nicht zur Sonne in Kalifornien oder zu den "Studios", sondern zu einem eindeutig wichtigen Industriebereich. Wie uns Jerry Farrel, technischer Leiter der Gruppe erklärt, ist Virco der wichtigste Hersteller von Schuleinrichtungen für Schüler von 5 bis 12 Jahren in den Vereinigten Staaten.

 

Leader unter Familienleitung


mit der Technik der BLM GROUP hergestellte Schuleinrichtung

Das Unternehmen wurde von Julian Virtue im Jahre 1950 gegründet um Blendrahmen herzustellen. Der allererste Kunde war der Schulamtsbezirk "Los Angeles Unified School District". Danach vergrößerte sich das Unternehmen durch den Erwerb eines Unternehmens im Sektor Tischherstellung in Conway, Arkansas. Demzufolge ging man auf die Fertigung von Stühlen und weiteres Einrichtungsmaterial über, die auch in Torrance hergestellt werden.
Virco stellt heute einen ziemlich breit gefächerten Produktionsbereich dar. Es verfügt nämlich über ein neues Werk in Conway, das sich über 120.000 m2 erstreckt. Davon gehören 40.000 m2 der Fertigung und 80.000 m2 dem Lager und der Montage. Außerdem bestehen zwei weitere Werke mit einer Fläche von zirka 25.000 m2, wo je Kunststoffprodukte hergestellt und die Vormontage durchgeführt werden.
Schließlich gibt es das Werk in Torrance, mit einer Fläche von 45.000 m2, in dem grundsätzlich dieselben Produkte wie in Conway hergestellt werden, mit einigen unterschiedlichen Produktionsverfahren.

 

Von fünf zu einem einzigen Verfahrensschritt


Erleichterung bei der Programmierung und technischer Kundendienst

Die Kunden, die sich an Virco wenden, fordern Dienstleistung, Qualität und natürlich einen guten Preis. Unter Qualität wird auch die Fähigkeit verstanden, eine umfangreiche Produktauswahl anbieten zu können. "Wir bieten mehrere unterschiedliche Lösungen an, wie Farbe und Gestaltung, um den Marktanforderungen gerecht zu werden" erklärt Jerry Farrel, der uns bei der Besichtigung des Werks begleitet. "Unser Markt hat sich durch die Jahre sehr geändert und wir sind nicht eines jener Unternehmen, die das komplette Produkt aus China importieren, obwohl wir wissen daß so manche Konkurrenzunternehmen es tun. Auf immer niedrigere Kosten zurückgreifen, ist nicht unser Ding. Dagegen sucht man immer den besten Kompromiss und gerade deswegen haben wir eine Rohrbiegemaschine von BLM ausgewählt, die sich unserem Anspruch, flexibel zu sein und hochwertige Produkte anzubieten, ideal anpaßt. In unserem Werk habe ich von Anfang an besonders auf die Automation bestanden, und zwar durch den Einsatz von Robotern im Montageverfahren und grundsätzlich im Werk.
Vor ungefähr 17 Jahren habe ich diesen Verfahrensschritt angebahnt, bzw. Schweißroboter eingeführt, und heute verfügen wir über mehr als dreißig robotisierte betriebsfähige Stationen. Die BLM-Maschine wurde 2008 geliefert und - wie ich bereits Dough und Bob erklärte - mit einem nahe liegenden Roboter, hat diese Maschine unser Produktionsverfahren revolutioniert. "Wenn wir neue Maschinen kaufen, dann haben wir dabei als Zielsetzung eine Verbesserung des Verfahrens. Als Beispiel möchte ich ein Stuhl nennen, den wir in drei unterschiedlichen Abmessungen herstellen. Bevor wir die Biegezelle von BLM kauften, waren bei der Herstellung dieses Stuhls fünf unterschiedliche Verfahrensschritte erforderlich. Es handelte sich wahrscheinlich um das komplizierteste Detail, das jemals bei uns gebogen wurde. Mit der Biegemaschine von BLM schaffen wir es nun mit einem einzigen Verfahrensschritt". "Jede Maschinenwahl ist daher genau überlegt und eingeschätzt. In der Regel wird darüber hinaus mit dem Unternehmen, das uns die Maschine liefert, eine sehr enge Beziehung gepflegt, fast eine Partnerschaft, um eine andauernde Zusammenarbeit zu ermöglichen - und mit BLM Group ist dies gelungen".
Wenn Virco eine neue Maschine kauft, hängt die Wahl nicht vom niedrigsten Preis ab, sondern eher von der Möglichkeit der Maschine sich im geplanten Produktionsverfahren einzufügen. Es werden wichtige Merkmale eingeschätzt, wie z. B. Programmierfreundlichkeit und das Vorhandensein eines Kundendienstes.

 

Automation: ja, jedoch vom Personal geleitet


Was den Konkurrenzkampf mit den Märkten betrifft, deren Preise niedriger sind, wie z. B. China sowie andere wachsende Märkte wie Thailand und Vietnam, zielt Virco strategisch auf drei Hauptthemen: guter Service, Hochwertigkeit und die Fähigkeit mit neuen Produkten, Kundenanforderungen zu erfüllen. "Wenn ein Kunde etwas besonderes verlangt, sind wir imstande sehr schnell zu reagieren" betont Farrel. "Eine Schule hat Ende Juni für Anfang August ein für uns ganz neues Produkt bestellt. Wir haben es in weniger als einer Woche entworfen, hergestellt und geliefert. Um dieses Ergebnis zu erzielen ist es allerdings wichtig über Personal mit geeigneten Eigenschaften zu verfügen. Wenn man dagegen nicht über das richtigen Personal verfügt, kann man auch nichts tun. Bei Virco wird demzufolge die Automation nicht als eine Weise betrachtet um Personal zu ersetzen, sondern eher als ein Mittel um das Verfahren zu bessern. Dazu wird Fachpersonal benötigt.

Die Produktion wird vorwiegend im Werk von Virco durchgeführt, da es sich um einen breit gefächerten Bereich handelt, aber einige Bearbeitungen werden immer noch ins Ausland ausgelagert. "In unseren Produkten werden einige Teile mittels Laser geschnitten - setzt Farrel fort - aber bevor ich überhaupt daran denke ein derartiges System aufzustellen, muß ich über geeignetes Personal verfügen. Heute wird das Problem des Outsorcing von der Planung dargestellt. Wenn man eine Produktion "just in time" leiten möchte, um den Kunden in dem Augenblick gerecht zu werden, in dem etwas angefordert wird, schafft das Outsourcing Probleme. Natürlich gibt es auch Vorteile, aber mit der Steigerung der Maschinenflexibilität sollten wir uns eher danach richten mehr innerbetrieblich als außerbetrieblich durchzuführen. Zukünftig sollten wir demzufolge noch weiter in Verfahren investieren".
Virco betrachtet den Kundendienst, den er seinen Kunden bietet, als sehr wichtig, d. h. ausgehend von der Unterstützung an den Schulleitern bei der Planung des Erwerbs von Möbeln im großen Maßstab, wobei Zeit und Geld gespart werden, und fortgeführt mit dem Übernahmeprogramm, das es ermöglicht, die Recyclingphase der überholten Möbeln zu leiten. Unser Programm "Cash for Cardboard" (wörtlich übersetzt Barzahlung gegen Karton) hat es der Schulgemeinde im Gebiet von Conway ermöglicht über 100.000 USD durch das Recycling zurückzugewinnen. Es freut uns bei Virco für ein kontinuierliches, auf die Qualität bezogenes Bemühen bekannt zu sein, das den Arbeitsplatz und die Umwelt einschließt" fügt Farrel schließlich hinzu.

 
 
 
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