Success stories
Das Schöne an einer erfolgreichen Wahl
Bei MDL spielt Lasertube eine grundlegende Rolle. Die Tätigkeit ist jene eines OEM und daher erstreckt sie sich bis über den unterschiedlichsten Bereichen. Die Fertigung von Konstruktionen für Photovoltaikanlagen und für Liegen in Geschäften und Schönheitssalons haben aber in der letzten Zeit ebenfalls eine vorwiegende Rolle angenommen.
Akronym von Marcello Diego Lavorazioni, ist MDL aus Capriano del
Colle in der Provinz von Brescia, Italien, ein Produktionsbereich,
das sich seit 1989 dem Handel von Stahlprodukten widmet,
insbesondere der Bearbeitung von Rohren an Drittfirmen - die sich
in den letzten Jahren immer weiter entwickelt hat, vom einfachen
Ablägen zur Lieferung hochwertiger Halbzeuge - bis hin zur
Fertigung zusammengesetzter Konstruktionen, bei deren Herstellung
von einer Partner-Fachfirma profitiert wird. MDL bietet sich daher
als Lieferant wahrer Endprodukte an, die mit der Kompetenz
hergestellt werden, die jene besitzen, die die zahlreichen von der
Rohrbearbeitung gebotenen Potentiale und Möglichkeiten, in Bezug
auf Optimierung der herzustellenden Projekte und Konstruktionen,
gründlich untersucht haben. Eine Rohrkonstruktion sichert viele
Vorteile im Gegensatz zu einer Konstruktion, die als Vereinigung
von Rohr und gebogenem Blech entworfen wird, sowohl was die
Verbindung als auch die Robustheit, geschweige der Herstellungszeit
und den entsprechenden Kosten betrifft.
"MDL ist bestimmt die Lösung für die Anforderungen von all den
Unternehmen, die einen komplexen Kundendienst benötigen im Bereich
der Bearbeitung von Stahlprodukten, mit besonderem Bezug auf die
Rohrumformung" erklärt Marcello Zanini, der gemeinsam mit seinem
Bruder Diego das Unternehmen leitet. "Wir liefern jedem Sektor
halbgefertigte Rohre und unsere Tätigkeiten schließen auch das
Schweißen oder Biegen der Rohre ein sowie die Fertigung gezogener
Rohre, runder, viereckiger oder rechteckiger geschweißter Rohre mit
beidseitigem Entgraten. Unter den angebotenen Dienstleistungen ist
auch die Innen- sowie Außenreinigung, das kundenspezifische Bohren
und die Bearbeitung von runden, ovalen oder viereckigen Rohren bzw.
das einfache Ablängen der Rohre und der Stangen".
90% der Produktion innerhalb eines Durchmessers von 150 mm

Der bei MDL installierte Maschinenbestand umfaßt bereits sechs
automatische Sägemaschinen von ADIGE, jedoch zeichnet sich die
Tätigkeit vor allem durch die Schneidtechnik des Lasertubes aus.
Der ersten vor über drei Jahren installierten Lasertube wurde
nämlich 2008 ein innovatives System ADIGE LT722 hinzugefügt.
"Was den Anlagentyp sowie die Einfachheit bei der Programmierung
betrifft, glaube ich behaupten zu können, daß ADIGE den Stand der
Technik darstellt" erzählt Marcello Zanini. "In der ersten
erlangten Erfahrung mit Lasertube haben wir das Schnittpotential
aus Sicht der bearbeitbaren Höchstabmessungen, die einen
Durchmesser bis 250 mm erreichen, bevorzugt. Mit ADIGE LT722
erfolgt die Bearbeitung dagegen mit Durchmessern von höchstens 150
mm, d. h. eine Auswahl, die zirka 90% unserer Produktion deckt.
"Rückblickend" war die anfängliche Wahl große Abmessungen zu
bevorzugen eher einschränkend als proaktiv. Zwar stimmt es, daß
dort wo man etwas Größeres schneidet auch kleineres bearbeiten
kann, aber was die Leistungen betrifft, sind die Systeme von selbst
nicht vergleichbar. Sicherlich sind wir heute imstande - mit zwei
zur Verfügung stehenden Systemen und ein drittes das hinzukommt,
das mit Faserlaser für den Schnitt hochreflektierender Werkstoffe
ausgestattet ist - einen sehr großen Anteil der Marktanforderungen
zu decken".
"Vielleicht hätten wir eher umgekehrte Investitionen tätigen
sollen, denn die meisten von uns durchzuführenden Bearbeitungen
betreffen mittelgroße und kleine Rohre. Wir sind dennoch zufrieden.
Es war für uns eine Erfahrung auf dem Feld, dank welcher wir uns
auf das fokussieren konnten, was wir tatsächlich benötigten sowie
unsere Richtung korrigieren konnten" fügt Zanini hinzu. "Mit dem
Erwerb des ADIGE-Systems haben wir nämlich andere Aspekte
bevorzugt, von denen wir nunmehr die grundlegende Bedeutung
kannten. Darunter die Einfachheit bei der Programmierung, die sich
in den meisten Fällen darin umsetzt, auch komplizierte Schnitte
durchzuführen. Die Standarddatenbank der Schnittparameter bei der
LT722 ist derart besonders vollständig und gegliedert, daß meistens
gleich ein optimaler Schnitt durchgeführt werden kann".
Ein "Tutor" an Ihrer Seite

MDL richtet sich von selbst an unterschiedlichen Bereichen, vom Automobilsektor, den sanitären Einrichtungen, Heizungen, Einrichtungen, Bestandteilen bis hin zu Vorhängen. Die Tätigkeit ist jene eines OEM und daher erstreckt sie sich bis über den unterschiedlichsten Bereichen. Die Fertigung von Konstruktionen für Photovoltaikanlagen und für Liegen in Geschäften und Schönheitssalons haben aber auch in den letzten Zeiten eine vorwiegende Rolle angenommen. "Mit der Krise der letzten zwei Jahre haben wir unsere Reichweite wesentlich erweitern müssen, wobei man sich auch neue Bereiche erschließen mußte, um den verloren gegangenen 20% Umsatz zurückzugewinnen" erklärt Zanini. "Es war zwar nicht einfach, aber wir haben mit einem gültigen Partner rechnen können: das Laserschneidsystem ADIGE LT 722, das in Bezug auf Schneidleistungen und -zeiten einzigartig ist.
LT722 vereinigt bei jedem Rohrquerschnitt Produktivität mit
einer absoluten Schneidpräzision, was unter Berücksichtigung der
herzustellenden Konstruktionen von grundlegender Bedeutung für die
Verbindungen ist. "Ich glaube, daß es ein Glück war diese Lasertube
vor der Krise gekauft zu haben" setzt Zanini fort. "Wir konnten
somit die durch Kündigungen entstandenen Lücken füllen, die sich in
unseren herkömmlichsten Sektoren ergaben und einige neue Kunden
sowie Anwendungsbereiche gewinnen. Aber wir hatten vor allem mit
diesem neuen Erwerb die Möglichkeit wichtige Kunden
wiederzugewinnen, die wir wegen unseren ziemlich langen
Rückantwortzeiten und den übermäßigen stündlichen Kosten verloren
hatten. Denn wir verfügten nur über eine Lasertube, die außerdem
leistungsfähiger bei höheren Durchmessern war. Sei es wegen den
innewohnenden Eigenschaftender LT 722 oder weil man über zwei
Laserschnittsysteme verfügt, haben wir heute eine derartige
Flexibilität erlangt, daß wir einer Just-in-time-Produktion nahe
stehen können, mit stündlichen Kosten, die niedrigerer als zuvor
sind. Wir wollten auch im Laserschnitt flexible werden, sowie wir
es schon immer mit dem Messerschnitt sind, dank den sechs
automatischen Sägemaschinen von ADIGE.
Ich habe von Glück gesprochen, weil es zwar eine Entscheidung
scheinen könnte, die mit Weitsichtigkeit zum richtigen Zeitpunkt
getroffen wurde, aber ich muß ganz ehrlich zugeben, daß es nicht
der Fall war. Wir hatten das Bedürfnis und haben uns entschieden
diesen Schritt zu wagen, aber als es geplant wurde, konnten wir
nicht das, was sich dann in kürzester Zeit ereignete, ahnen. Ich
betrachtete es als eine wichtige strategische Investition für MDL,
habe es mir aber nie als Rettungsanker des Unternehmens
vorgestellt. Um so besser, denn hätte ich die Krise wahrgenommen,
die dabei war auf die Wirtschaft zuzukommen, hätte ich bestimmt
gewartet und vielleicht wären wir nun in der gleichen Lage vieler
anderer Unternehmen".
"Die Flexibilität entsteht hauptsächlich von der Software der
Programmierung ACTube, das extrem benutzerfreundlich und direkt
ist, aber auch von der Maschinenleitungssoftware des Systems LT
722, das ziemliche rasche Produktionswechsel ermöglicht und
demzufolge werden die Maschinenstillstände wesentlich gesenkt" fügt
Zanini hinzu.
Das laserbearbeitete Halbzeug ist ein Fertigprodukt
Die von MDL jährlich bearbeitete Materialmenge teilt sich 60%
unter den sechs Sägemaschinen auf und der restliche Anteil von 40%
zwischen den zwei Lasertubes. Diese Prozentsätze bestätigen die
Bedeutung und die strategische Rolle der Wahl, in eine so
produktive und flexible Technik, wie jene des Laserschnitts zu
investieren. Dies wird weiter von den entsprechenden
wirtschaftlichen Bewertungen bestätigt, denn der mit Laser
hergestellte Umsatz ist nunmehr vorwiegende im Vergleich zu jenen,
der sich aus den Sägemaschinen ergibt. Die Kosten werden schnell
herausgearbeitet, wenn man einen Stundenpreis von 30 Euro für den
Messerschnitt berücksichtigt, gegenüber 80 Euro pro Stunde für den
Laserschnitt. "Außerdem besteht der Vorteil, daß mit dem Laser das
Halbzeug ein Fertigprodukt ist, das zur Zusammenstellung fertig
steht, während man sich mit der Sägemaschine lediglich auf das
Ablängen einschränkt, mit darauf folgender Bedürfnis das Entgraten
durchzuführen und die Werkstücke wieder einzuholen" fügt
schließlich Zanini hinzu.
"Außerdem gebe ich zu, daß ich ab und zu einfache Ablängarbeiten,
die besonders dringend sind, auf den Laser ableite, weil die 722
doppelt soviel wie eine Sägemaschine herstellt, denn es besteht
kein Messerwechsel und demzufolge gibt es keine Ausfallzeiten.
Geschweige von der Schnittqualität, die in Bezug auf Entgraten und
Präzision, völlig problemlos ist. Es ist kein Zufall, daß wir dabei
sind zwei Sägemaschinen mit einer neuen Lasertube LT Fiber mit
Faserquelle zu ersetzen, denn wir sind davon überzeugt, daß sich
dadurch neue und wichtige Horizonte im Schnitt von Kupfer- und
Messingrohre erschließen werden".


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